Radiobeitrag auf B5 über Ferdinand Gerz und Patrick Follmann nach ihrer erfolgreichen Olympiaqualifikation: MP3, 2MB
von Nils Schröder:
Wie jedes Jahr fand kurz vor Weihnachten das "Palamos Christmas Race2 statt. 30 Männer und 17 Frauen waren am Start, davon 11 deutsche Boote. Dass es auch in Spanien kalt werden kann, haben wir in den Jahren zuvor gemerkt, dieses Jahr hatten wir aber Glück. Kein Regen und kein Schnee, dafür viel Sonne.
Leider fehlte aber der Wind, um alle geplanten Rennen zu fahren. Nur am ersten Tag waren schöne 18 - 22 Kn. Die weiteren Tage bestanden aus viel Warten. Am Ende schaften wir nur 8 von den geplanten 12 Rennen. Bei den Frauen holte Annika Bochmann und Lisa Panuschka die Silbermedaille, außerdem waren im Medalrace Nadine Böhm / Monika Linder und Frederike Löwe / Karoline Göltzer.
Bei den Männern konnten Magnus Masilge und Mortiz Klingenberg leider nicht an ihren guten Leistungen vom ersten Tag anknüpfen. Nach dem ersten Tag führten sie die Wertung an, fielen aber an den Folgetagen auf den undankbaren 11. Platz zurück und konnten dadurch nicht am Medalrace teilnehmen. Denny und ich waren bei den Männern das einzige deutsche Boot im Medalrace und beendeten die Regatta als 8.
Jetzt haben wir unsere Boote nach Mallorca gebracht, wo wir ab Ende Januar wieder mit unserem Training anfangen.
Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012
Wünscht Euch
Nils
Lutz / Beucke berichten, wie Sie die WM in Perth erlebt haben:
Gerz / Follmann schreiben auf ihrer Homepage über die geglückte Olympiaqualifikation:
Ein Bericht von Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher:
Bericht beim Duisburger Segel-Club:
Bei strahlendem, jedoch windarmen Herbstwetter führte der Duisburger Segelclub die traditionelle Martinsregatta für die olympische Zweimannjolle 470er an der Sechs-Seen-Platte durch. Nach pünktlichem Start am Samstagmittag konnten Vorjahressieger Jan-Philipp Hofmann vom Düsseldorfer Yacht Club (DYC) und Felix Brockerhoff vom Duisburger Yacht-Club (DUYC) die erste Wettfahrt für sich entscheiden. (Mehr lesen ...)
Bericht von Susanne Kleine Schulte im "Lokal-Kompass Haltern":
als erster Regatta-Tag, zeigte sich zu Beginn noch von seiner schönsten Seite. Es waren gute drei Windstärken vorhergesagt, so waren ursprünglich drei Wettfahrten geplant. Am späten Nachmittag zog sich aber der vormals sonnige Himmel zu. Und schon kurze Zeit später fegten Starkwindböen mit Hagel über den Stausee. Nach Aufkommen von Gewittergrollen entschied sich die Regattaleitung, die noch ausstehende dritte Wettfahrt zu streichen.
Bilder, Ergebnisse, der Bericht beim SCST, ein Artikel in der Halterner Zeitung, Bilder bei Picasa
Travemünde im Oktober. Da denkt man eigentlich an kaltes, windiges Herbstwetter. Aber dann kam alles anders. Schon das Pre-Regatta Training in Warnemünde zeichnete sich durch leichte Winde und warmes Wetter aus. Pünktlich zum langen Wochenende und zum Start der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Olympischen Klassen legte das Wetter dann noch mal einen drauf. Die sommerlichen Temperaturen waren besonders mir als "Wahl-Australierin" sehr willkommen. Nur der Wind fehlte komplett. Unser Wettfahrtleiter Hans-Herbert Hoffmann, alias "Triple-H", trotzte den Bedingungen und ließ uns selbst bei dem leichtesten Kräuseln aufs Wasser fahren. Relativ pünktlich wurde die erste Wettfahrt angeschossen, nach der ersten Kreuz waren wir dritter, verkürzten auf dem Halbwind die Distanz zu den Ersten und arbeiteten uns auf dem Vorwind auf Position eins vor. Dann flaute es komplett ab. Bei spiegelglattem Wasser trieben wir mehrere Minuten ohne Spi auf die Tonnen zu, dann wurde abgebrochen. Nach einiger Wartezeit an Land starteten wir am späten Nachmittag den zweiten Versuch, doch auch diesmal setzte sich der Wind nicht durch und wir kamen unverrichteter Dinge an Land zurück.
Die Vorhersage für den nächsten Tag war noch ernüchternder. Daher ging es wohl bei der abendlichen Party umso "un-nüchterner" zu. Der eine oder andere Segler war am nächsten Morgen mit großen Wasserflaschen und Aspirin unterwegs. Segeltechnisch war dann nicht so viel los. Die 49er und Laser konnten zwar einige Rennen fahren, aber bis zu unserer Bahn setzte sich der Wind nicht durch, so dass wir nach einiger Wartezeit auf dem Wasser wieder ohne Wettfahrt in den Hafen zurückgeschleppt wurden.
Am dritten Tag wurde es dann endlich besser. Gleich morgens konnten wir bei extrem leichten und zum Ende abflauenden Winden die erste Wettfahrt einfahren. Eigentlich lief es ganz gut. Nach einer verpatzten Startkreuz arbeiteten wir uns auf Platz zwei vor, blieben dann aber kurz vor Schluss in einem Wind Loch liegen und fuhren schließlich als fünfte ins Ziel. Mittlerweile war der Wind wieder komplett eingeschlafen. Fast fünf Stunden dümpelten wir bei Flaute in der prallen Sonne. Viele wurden ungeduldig, doch Triple-H blieb von dem Gepfeife und Pinnen-Getrommel der Segler unbeeindruckt. Am späten Nachmittag frischte der Wind dann noch mal auf, gerade lange genug für ein zweites Rennen, bei dem wir wieder kurz vor dem Ziel ein paar Boote verloren und sechste wurden. Der Versuch, noch ein drittes Rennen zu starten wurde angesichts des fehlenden Windes von der Flotte nicht gerne gesehen. Schließlich hatte auch der Wettfahrtleiter Einsehen und der nächste Start wurde auf 9.30 am nächsten Morgen verschoben.
Am letzten Wettfahrttag kam endlich der Wind. So konnten wir am Morgen noch schnell zwei Wettfahrten fahren. Es lief ganz gut für uns. In einem Rennen hat Rike sich beim Pumpen auf der Zielkreuz ein wenig übernommen und ist aus dem Boot gefallen, so dass wir vom zweiten auf den sechsten Platz zurück fielen. Im anderen Rennen verloren wir bei den drehenden Rennen ein wenig den Überblick und wurden siebte. Insgesamt waren wir damit nach vier Wettfahrten fünfte und als einzige Damenmannschaft fürs Medal Race qualifiziert.
Nach kurzer Pause an Land ging es wieder raus aufs Wasser zum Medal Race. Mit nur zwei Punkten Rückstand aufs Podium wollten wir noch einmal angreifen. Direkt vor dem Travemünder Strand sorgten drehende und böige Winde für ein spannendes Rennen mit vielen Positionswechseln. Nur Morten Bogacki und Jens Steinborn segelten entspannt vor dem Rest des Feldes weg und damit an uns auf Ergebnisliste vorbei. Wir beendeten die Deutsche Meisterschaft als sechste und beste Damen. Ein Ergebnis mit dem wir - trotz einiger unnötig verschenkten Punkte in den ersten Rennen - sehr zufrieden sind.
Zum Abschluss durften die Sieger jeder Klasse noch einmal im "Champions Cup" auf den von Laser Deutschland gestellten Laser SB3s gegeneinander antreten. Als beste 470er Damenmannschaft waren auch wir mit am Start. Als zweite im Halbfinale konnten unsere 470er Kollegen deplatzieren und rückten ins Finale vor. Es war ein harter Kampf zwischen uns, dem Starbootteam Polgar/Koy, den Laser- und den 49er Jungs. An der ersten Luvtonne lag noch alles offen. Gemeinsam mit dem Laser-Team von Malte Kamrath konnten wir uns von den anderen beiden Teams absetzen. Leider verpatzten wir den Gennaker Set an der Luvtonne, so dass Malte ungehindert als erster durchs Ziel ging und wir "nur" zweite wurden.
Dank an den Veranstalter, das NRV-Regatta-Team, das - trotz schwieriger Bedingungen - für eine gelungene Regatta gesorgt hat. Und natürlich an unseren Coach, Ruslana Taran, die uns mit Freudschen Versprechern wie "I like sex" (dabei gings es eigentlich um Frühstückseier - "eggs") bei Laune gehalten und uns durch Einblicke in ihre eigene Segelkarriere inspiriert und motiviert hat.
GER-21 Friederike und Kathrin (www.kadelbachbelcher.de)
Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympische Klassen 470er und Finn Dinghy statt.
Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein Team konnten den am Samstagnachmittag aufkommenden Südostwind (Fön) mit 1-2 Windstärken ideal nutzen und zwei schöne Wettfahrten durchführen. Am Sonntag ließ die anhaltende Flaute keine weiteren Wettfahrten mehr zu.
Das Feld der 17 470er dominierten die schweizer Seglerinnen und Segler, die das komplette Siegertreppchen stellten. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler vom Thunersee Yacht Club (TYC) holten sich mit zwei unangefochtenen Laufsiegen überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal mit nach Hause in die Schweiz nehmen. Auf Gesamtrang 2 (Ränge 3/3) kamen Philipp Erni und Julian Flessati (SCCham/SCR) gefolgt von Julian Oes und Lukas Ziltener vom YCKreuzlingen/YCS) mit den Rängen 4/4 . Bestes deutsches Team auf Rang 4 wurden die Vorjahressieger Dennis und Kevin Mehlig vom WYC Friedrichshafen mit den Plätzen 8/2.
Das größere Teilnehmerfeld mit 23 Booten stellte die Startgruppe der Finn Dinghies. Jürgen Eiermann vom SV Biblis, mehrfacher Gewinner des Unterseepokals in den vergangenen Jahren, setzte sich auch in diesem Jahr mit den Rängen 1/4 knapp durch und gewann den Unterseepokal der Finns. Einen Punkt dahinter mit den Plätzen 4/2 folgte auf dem zweiten Gesamtrang Michael Pandler vom WVFraueninsel. Rang drei ging mit den Plätzen 2/5 an Karl-Heinz Erich vom AHYC. Bester der einheimischen Jollensegler Finn Flotte wurde Andreas Bollongino auf Rang 5 (12/1) mit einem toll herausgesegelten Laufsieg im 2. Lauf.
Nach den Wettfahrten am Samstag brannte das Jollensegler Land Team unter der Leitung von Michael Blum wieder ein kulinarisches Feuerwerk ab, welches über die Grenzen hinaus zur Beliebtheit dieser Regatta beiträgt. Bei der Preisverteilung bekam jedes Boot noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
(Klaus Eiermann)
Pressebericht beim HSeV, und so sieht das dann aus bei der Gießener Allgemeinen Zeitung
Beim Kölner Stadt-Anzeiger:
Die Siegerinnen nach dem Zieldurchgang

und so sehen sie aus

Lutz / Beucke schreiben:
Kadelbach/Belcher schreiben:
Wagner / Steinherr schreiben:
Bogacki / Steinborn schreiben:
Bilder , Video Tag 1 , Video Tag 2 , Video Tag 3 , Ergebnisse

Leider kein Wind und keine Wettfahrten, deshalb auch keine Ergebnisse oder Action-Bilder. Immerhin gibt es ein paar Stimmungsbilder: Klick
Die Ahlener Zeitung schreibt:
Zum Saisonauftrakt fanden 25. 470er Mannschaften den Weg nach Essen zur Schneeschmelze. Wie immer wurden alle Teilnehmer von Birgit und Rüdiger ganz herzlich empfangen. Spätestens nach der Steuermannsbesprechung war jedem Teilnehmer glasklar, dass die Windbedingungen heute nichts für Frauen und Männern mit schwachen Nerven sind.
Die erste Wettfahrt war von vielen Führungswechseln geprägt, in der schlussendlich Neele und Catrin die Nase vorn hatten. In der zweiten Wettfahrt setzten sich Karoline und Henrike im richtigem Moment vom Feld ab und verteidigen den Vorsprung soverän bis ins Ziel. In der dritten Wettfahrt hatten Jan-Philipp und Felix den richtigen Riecher. Abends wurden alle Teilnehmer ob jung oder alt köstlich von Rüdiger & Co bestens versorgt. Ein großes Dankeschön dafür von allen.
Am Sonntag zeigt sich der Sonnengott von der besten Seite und erwärmte uns schon beim Frühstück auf der Clubterrasse. Der See war spiegelblank, so dass gegen Mittag zur Preisverteilung geleutet wurde. Gewonnen haben Jan-Philipp und Felix vor Uti und Thiemchen. Auf Platz drei landete die beste Damenmannschaft mit Karoline und Henrike.
(Frank Thieme)
Bilder , Ergebnisse , mehr Bilder
Nach der Winterpause trafen sich zum ersten mal in diesem Jahr die 470er zum Training in Essen.
Mit Frank Thieme als Trainer ging es Samstags morgens los, trainiert wurden Regattakurse, Manöver und Theorie. Mit der Videokamera aufgenommen konnte Frank uns zeigen, was die einzelnen Teams falsch gemacht haben und so konnten sie es dann Sonntags im Training wieder umsetzen. Mit einer Anzahl von 11 Schiffen war eine doch recht hohe Beteiligung am Training, was auch riesen Spaß während der Übungsregatta bereitet hat. Wie jedes Jahr wurden wir von Birgitt und Rüdiger bei den Segelfreunden der Feuerwehr gut verköstigt. Abends war das gesellige Beisammen sein wieder einmal sehr lustig und man konnte sich über Erfahrungen im 470er Regatta Sport austauschen. Wir freuen uns auf die Saison und auf die 1. Regatta in diesem Jahr die auch in Essen stattfindet, die Schneeschmelze!
Martin Lutz und Ioannis Zeibekis, GER 5020