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Berichte

 

2010

 

Training Zülpich

Zum ersten Wintertraining kam auch der Winter noch einmal zurück. Angefangen von eingefrorenen Wasserleitungen in der Dusche, bis zur Überlegung ob es Winterreifen für Trailer gibt, beherrschten Winterthemen das Training.

Die Teilnehmerzahl ist bis zu Trainingsbeginn auf 7 Teams geschrumpft, 6 brachten Ihre Schiffe mit und 4 bauten diese auf und gingen auf das Wasser.

Der Samstag bot kalte Finger, eine vereiste Slipbahn, aber auch schöne Segelbedingungen zwischen Sonne und Schneetreiben. Besser kann man die Luftströmungen gar nicht erkennen! Florian half mit Tipps und Anleitungen dabei schlechte, alte Gewohnheiten loszuwerden und gegen neue Varianten zu ersetzen.

Im Anschluss kam Rüdiger extra aus Essen angereist um auch alte Regelflausen auszutreiben.

Der Sonntag begann mit einer Überraschung: Während die Segler im Matratzenlager eingekuschelt waren ist draußen der See eingefroren. Gute 50 Meter weit erstreckte sich das Eis in das offene Wasser. Das Schmelzen der Scholle wurde mit einigen Theorieweisheiten von Julian überbrückt und zum zweiten Mal ging es 2010 auf das Wasser. Dieses Mal ohne Schnee bei sonnigem Winterwetter.

Die Saison 2010 hat nun auch im Rheinland begonnen - wir geben weiter an den Ruhrpott. (mp)

 

2009

 

Tolbiacum Cup Zülpich

Hier gibt es Startprahmfotos vom Tolbiacum Cup in Zülpich zu sehen.

 

Kehraus Haltern


Die Sieger

Die überglücklichen Gewinner

... mit Bild

"Held vom Mittelfeld"

 

IDM Plau

Hier eine Auswahl von Bildern . Größere Bilder gibt es beim Webmaster, bitte den genauen Bildnamen angeben.

 

Reichenau

Ein Bericht von Klaus Eiermann:

Julian und Philipp Autenrieth (BYC) siegen auch im 470er

Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Landesjugendmeisterschaften von Baden Württemberg. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei zuerst 2-4 Windstärken aus Nordost vier anspruchsvollen Wettfahrten durchführen.Am Sonntag war schnell klar, dass der Ostwind nicht mehr kommen würde und die Regattaleitung entschied sich zurecht nicht länger als bis 12h auf Wind zu warten.

Im Feld der 26 470er dominierte das Boot GER-3 mit Julian und Philipp Autenrieth vom Bayrischen Yachtclub (BYC). Mit den Plätzen 1/1/1/(8) holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Rang 2 kamen Denis und Kevin Mehlig vom WYC mit der tollen Serie 5/2/2/(15). Bereits auf Gesamtrang 3 folgte die beste Damencrew aus der Schweiz Alexa Bezel / Livia Naef vom Yachtclub Horgen und den Plätzen 2/(9)/6/6. Auf dem 4. Rang klassierten sich die beste Masterscrew Markus Meilchen / Michael Justen vom RCR mit den Einzelplatzierungen 6/3/5/(13). Die Einheimischen Klaus Eiermann / Jürgen Leonards (JSR) konnten sich mit Rang 8 und den Plätzen 4/8/8/(11) gut im ersten Drittel behaupten. Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.

 

 

 

Frühjahrsregatta in Zwischenahn (16./17.05.2009)

Da freuten wir uns sehr über den 2. Platz am Ende der Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn, doch das hieß natürlich auch, dass wir einen Bericht zu schreiben hatten. Dies fällt gar nicht so leicht wenn man auf dem Heimatrevier segelt bzw. über dieses schreiben soll.

Am Freitag Nacht und Samstag Morgen reisten die meisten an, denn Start war erst um 12 Uhr. Der Wind bließ aus Südwest mit Stärke 2-4 Bft. Einige Böen und Winddreher bescher-ten so manchen Teilnehmern Schwimmeinlagen. Da der Wind sich recht „konstant“ hielt, entschied sich der Wettfahrtleiter 4 Wettfahrten durchzuziehen. Am Abend gab es für die Segler ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet. An der für die Regatta und das Ansegeln aufgestellten Bierbude gab es zudem noch Freibier für die Regattasegler. Das Wetter spielte auch noch mit, so konnte der Abend auf der Klubterasse ausklingen. Pünktlich um 11 Uhr war der Wind am Sonntag morgen zur Stelle und wir konnten noch eine schöne letzte Wettfahrt segeln. Diese entschieden Miriam und Sabrina für sich und sicherten sich somit den Gesamtsieg. Es folgten die Teams Hiller/Janssen und Doffing/Kaminski. Wir danken der Regattaleitung und dem Personal des Restaurants für ein gelungenes Wochenende und freuen uns schon auf das nächste Jahr mit hoffentlich ein paar mehr Booten am Start. Wir freuen uns auf euch.

Neele und Catrin (GER 91)

 

 

Sauerlandcup 2009 � Sorpesee

Traditionsgemäß hat der Kanu- Segel Club Hemer e.V. am 23. / 24. Mai 2009 zum 470er Sauerland- Cup auf den Sorpesee eingeladen. Erfahrungsgemäß die erste� Shorty- Regatta� des Jahres mit �konstanten Talsperrenbedingungen� und großer Gastfreundlichkeit. Dies sollte uns auch in diesem Jahr nicht vorenthalten werden, so dass das Regattawochenende mit strahlendem Sonnenschein begann. Der Wind hatte sich gegen 17:00 weitgehend stabilisiert und es konnten noch zwei hervorragende Wettfahrten gesegelt werden. Man merkt doch jedes Jahr, dass die Wettfahrtleitung den See kennt und erfolgreich die Momente abwartete, an denen sich faire Wettfahrten durchführen ließen. Der Wetterbereicht für Sonntag versprach stark drehende Schwachwindbedingungen, die sich zunächst auch bestätigten. So konnten sich die Teilnehmer des Kickerturniers am Samstag Abend von ihren Strapazen erholen, bevor gegen Mittag ein erster Startversuch unternommen wurde. Der überraschend gute, jedoch böige Wind mit 90� Drehern ließ jedoch keine faire Wettfahrt zu, so dass die Wettfahrtleitung nach allen Bemühungen die Regatta beenden musste. Am Ende setzen sich GER- 4935 Hipp / Tang vor GER-4600 Neuroth / Jung und GER- 76 Konrad / Brambosch durch.

Vielen Dank an den KSCH für eine gelungene Veranstaltung.

Frank und Stephan

 

Krombachkringel 2009

Am 02./03. Mai war es wieder so weit � die Krombachtalsperre ruft. Zum Krombachkringel 2009 waren insgesamt 18 Mannschaften angereist. Auf unserer Anreise am Samstag morgen fuhren wir immer wieder durch dichten Nebel. So hatten wir schon fast die Hoffnung auf Wind aufgegeben. Doch als wir an der �Krom� ankamen, stellten wir schnell fest, dass wir uns arg getäuscht hatten. Es konnte pünktlich gestartet werden. So ging es bei sonnigem Wetter und mäßigen Winden für uns Segler am Samstag Mittag aufs Wasser. Bei teilweise drehenden Winden wurden drei schöne Läufe gesegelt.

Abends wurde in üblicher gemütlicher Runde im Klubhaus das Traditionsessen, bestehend aus den leckeren Steaks bzw. geräucherten Forellen, verzehrt. In kleinen oder größeren Gesprächsrunden oder mit Kartenspielen wurde der Rest des Abends genossen.

Am Sonntag morgen schien es der Wind zunächst nicht ganz so gut wie am Vortag mit uns zu meinen, denn von Wind war zunächst nichts zu sehen. Start sollte um 10.30 Uhr sein. Gegen späten Vormittag baute sich dann eine kleine Brise auf, sodass der vierte Lauf mit weniger Verspätung doch noch stattfinden konnte. Während der Wartezeit wurde wild hin und her gerechnet. So stellte sich heraus, dass die Mannschaft (von den ersten sechs) den Krombachkringel gewinnt, die im vierten Lauf auf Platz 1 segelt. Es war sehr spannend und das Team Hipp/Tang konnte durch einen günstigen Winddreher undenkbar knapp vor der Ziellinie den Krombachkringel für sich entscheiden. Auf Platz 2 folgte das Team Hiller/Janssen gefolgt von Neuroth/Jung.

 

 

Möhnesee

"Der Zweite schreibt." Dann muss ich wohl auch mal wieder schreiben, dank Frank und Stephan, die sich knapp und punktgleich vor uns gedrängelt haben.

Der Möhnesee war dieses Jahr neu mit 1.00 in den Regattakalender aufgenommen worden, zeitgleich mit den 420ern, die schon seit Jahren an dem Termin die Landesmeisterschaft haben. Bei der Meldung wird sich manch einer die Augen gerieben haben, sind doch 40� Meldegeld für eine Talsperrenregatta eher überdurchschnittlich. Auf Anfrage beim WYD teilte man mir mit, man biete auch mehr als andere.

Die Erwartungen an die neue Regatta waren so natürlich hoch. Der erste Eindruck am Freitag abend bzw. am Samstag morgen war auch gut: Ein großes Clubgelände mit viel Stellfläche für Autos und Boote, schöne Gegend und Aussicht und herrliches Wetter mit viel Sonne und Wind. So konnten die Rennen auch pünktlich Samstag mittags beginnen. Der Wind übertraf die angekündigten 3-4 deutlich und bescherte uns zunächst zwei rasante Up-and-Down-Läufe, die sich dann doch ordentlich in den Armen bemerkbar machten. Danach wurde der Wind etwas leichter, aber auch wackeliger, es war für die nächsten Läufe etwas mehr Taktik als Kraft gefragt. Im letzten Lauf hat das bei uns nicht so toll geklappt, bei Frank und Stephan jedoch besser. Deshalb hatten wir beide nach Streicher abends die Plätze 1-2-1 auf dem Zettel.

Der Sonntag hätte also spannend werden können (es standen schließlich noch weitere 4 Läufe an). Leider hatte sich der Wind am Samstag komplett aufgepustet, und der See blieb glatt. Nach langem Warten wurde schließlich abgeschossen, und die Sieger wurden geehrt. Es gab für das erste Drittel immerhin schöne Taschen zu gewinnen. Für Verwunderung gesorgt haben aber die "Gutscheine" über 500� für die Sieger, die jedoch nur einzulösen waren beim Kauf eines ganzen Satzes Beilken-Segel. Nun ja ...

Und die weiteren Erwartungen? Man muss sagen, dass da wohl eher etwas Ernüchterung herrschte. Die große Dampferfahrt auf der Möhne mit Segleressen war nicht so der Knaller, mit dem man 470er-Segler begeistern kann. Mit weniger als Schrittgeschwingdigkeit sind wir zwei Stunden über den See getrieben, dazu gab es (zu wenig) labbrige Pommes und Curry-Wurst (und Salat und Hähnchenteile, nun gut). Die Getränke waren nicht frei, sondern wurden für den Preis von Goldstaub verkauft. Ein niedrigeres Startgeld und dafür ein paar einfache Würstchen vom Grill wären sicher besser angekommen.

Die sanitären Anlagen im Club wurden auch kritisiert, die waren nämlich dreckig und einfach zu klein für solch eine Horde Segler, die nach einem anstrengenden Tag vom Wasser kommen. Überhaupt sollte die Regattaleitung die Anzahl von ganzen 8 Wettfahrten an zwei Tagen nochmal überdenken, das hat eher IDM-Niveau. Andererseits ist ein einziges Sicherungs- und Tonnenlegerboot auf dem Wasser gerade bei viel Wind deutlich zu wenig, die Pausen zwischen den Rennen waren deshalb recht lang, und gekenterte Boote konnten eigentlich keine wirkliche Hilfe erwarten.

Fazit: deutlich verbesserungsfähig, war ja das erste Jahr ...

Kristof Doffing, GER 71 (27.04. 15:47)

Ergebnisse

Nachtrag (28.04. 18:30): Hendrik Ismar, der Wettfahrtleiter des WYD, teilt uns heute mit:

(...) die Regatta wird von uns im kommenden Jahr für die 470er nicht wieder ausgeschrieben, wir werden nur noch die 420er weiterführen. Bereits am Sonntag Abend haben wir nach einer kurzen Sitzung, bei der wir die Regatta rekapituliert haben, beschlossen, dass wir das in dieser Form nicht noch einmal haben wollen, so leid es mir für die Klasse tut.

Konkret wurden in dem Mailwechsel zuvor folgende Vorwürfe an die die 470er genannt:

 

 

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