(das Archiv)
Hier gibt es Startprahmfotos vom Tolbiacum Cup in Zülpich zu sehen.


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Ein Bericht von Klaus Eiermann:
Julian und Philipp Autenrieth (BYC) siegen auch im 470er
Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Landesjugendmeisterschaften von Baden Württemberg. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei zuerst 2-4 Windstärken aus Nordost vier anspruchsvollen Wettfahrten durchführen.Am Sonntag war schnell klar, dass der Ostwind nicht mehr kommen würde und die Regattaleitung entschied sich zurecht nicht länger als bis 12h auf Wind zu warten.
Im Feld der 26 470er dominierte das Boot GER-3 mit Julian und Philipp Autenrieth vom Bayrischen Yachtclub (BYC). Mit den Plätzen 1/1/1/(8) holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Rang 2 kamen Denis und Kevin Mehlig vom WYC mit der tollen Serie 5/2/2/(15). Bereits auf Gesamtrang 3 folgte die beste Damencrew aus der Schweiz Alexa Bezel / Livia Naef vom Yachtclub Horgen und den Plätzen 2/(9)/6/6. Auf dem 4. Rang klassierten sich die beste Masterscrew Markus Meilchen / Michael Justen vom RCR mit den Einzelplatzierungen 6/3/5/(13). Die Einheimischen Klaus Eiermann / Jürgen Leonards (JSR) konnten sich mit Rang 8 und den Plätzen 4/8/8/(11) gut im ersten Drittel behaupten. Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Im Seglerzelt gab es aus Capos Küche üppig Fleischvariationen, verschiedene Salate und Bratkartoffeln. Bei der Preisverteilung wurden die Pokale und Sonderpreise an die Sieger vergeben und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
Da freuten wir uns sehr über den 2. Platz am Ende der Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn, doch das hieß natürlich auch, dass wir einen Bericht zu schreiben hatten. Dies fällt gar nicht so leicht wenn man auf dem Heimatrevier segelt bzw. über dieses schreiben soll.
Am Freitag Nacht und Samstag Morgen reisten die meisten an, denn Start war erst um 12 Uhr. Der Wind bließ aus Südwest mit Stärke 2-4 Bft. Einige Böen und Winddreher bescher-ten so manchen Teilnehmern Schwimmeinlagen. Da der Wind sich recht „konstant“ hielt, entschied sich der Wettfahrtleiter 4 Wettfahrten durchzuziehen. Am Abend gab es für die Segler ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet. An der für die Regatta und das Ansegeln aufgestellten Bierbude gab es zudem noch Freibier für die Regattasegler. Das Wetter spielte auch noch mit, so konnte der Abend auf der Klubterasse ausklingen. Pünktlich um 11 Uhr war der Wind am Sonntag morgen zur Stelle und wir konnten noch eine schöne letzte Wettfahrt segeln. Diese entschieden Miriam und Sabrina für sich und sicherten sich somit den Gesamtsieg. Es folgten die Teams Hiller/Janssen und Doffing/Kaminski. Wir danken der Regattaleitung und dem Personal des Restaurants für ein gelungenes Wochenende und freuen uns schon auf das nächste Jahr mit hoffentlich ein paar mehr Booten am Start. Wir freuen uns auf euch.
Neele und Catrin (GER 91)
Traditionsgemäß hat der Kanu- Segel Club Hemer e.V. am 23. / 24. Mai 2009 zum 470er Sauerland- Cup auf den Sorpesee eingeladen. Erfahrungsgemäß die erste� Shorty- Regatta� des Jahres mit �konstanten Talsperrenbedingungen� und großer Gastfreundlichkeit. Dies sollte uns auch in diesem Jahr nicht vorenthalten werden, so dass das Regattawochenende mit strahlendem Sonnenschein begann. Der Wind hatte sich gegen 17:00 weitgehend stabilisiert und es konnten noch zwei hervorragende Wettfahrten gesegelt werden. Man merkt doch jedes Jahr, dass die Wettfahrtleitung den See kennt und erfolgreich die Momente abwartete, an denen sich faire Wettfahrten durchführen ließen. Der Wetterbereicht für Sonntag versprach stark drehende Schwachwindbedingungen, die sich zunächst auch bestätigten. So konnten sich die Teilnehmer des Kickerturniers am Samstag Abend von ihren Strapazen erholen, bevor gegen Mittag ein erster Startversuch unternommen wurde. Der überraschend gute, jedoch böige Wind mit 90� Drehern ließ jedoch keine faire Wettfahrt zu, so dass die Wettfahrtleitung nach allen Bemühungen die Regatta beenden musste. Am Ende setzen sich GER- 4935 Hipp / Tang vor GER-4600 Neuroth / Jung und GER- 76 Konrad / Brambosch durch.
Vielen Dank an den KSCH für eine gelungene Veranstaltung.
Frank und Stephan
Am 02./03. Mai war es wieder so weit � die Krombachtalsperre ruft. Zum Krombachkringel 2009 waren insgesamt 18 Mannschaften angereist. Auf unserer Anreise am Samstag morgen fuhren wir immer wieder durch dichten Nebel. So hatten wir schon fast die Hoffnung auf Wind aufgegeben. Doch als wir an der �Krom� ankamen, stellten wir schnell fest, dass wir uns arg getäuscht hatten. Es konnte pünktlich gestartet werden. So ging es bei sonnigem Wetter und mäßigen Winden für uns Segler am Samstag Mittag aufs Wasser. Bei teilweise drehenden Winden wurden drei schöne Läufe gesegelt.
Abends wurde in üblicher gemütlicher Runde im Klubhaus das Traditionsessen, bestehend aus den leckeren Steaks bzw. geräucherten Forellen, verzehrt. In kleinen oder größeren Gesprächsrunden oder mit Kartenspielen wurde der Rest des Abends genossen.
Am Sonntag morgen schien es der Wind zunächst nicht ganz so gut wie am Vortag mit uns zu meinen, denn von Wind war zunächst nichts zu sehen. Start sollte um 10.30 Uhr sein. Gegen späten Vormittag baute sich dann eine kleine Brise auf, sodass der vierte Lauf mit weniger Verspätung doch noch stattfinden konnte. Während der Wartezeit wurde wild hin und her gerechnet. So stellte sich heraus, dass die Mannschaft (von den ersten sechs) den Krombachkringel gewinnt, die im vierten Lauf auf Platz 1 segelt. Es war sehr spannend und das Team Hipp/Tang konnte durch einen günstigen Winddreher undenkbar knapp vor der Ziellinie den Krombachkringel für sich entscheiden. Auf Platz 2 folgte das Team Hiller/Janssen gefolgt von Neuroth/Jung.
"Der Zweite schreibt." Dann muss ich wohl auch mal wieder schreiben, dank Frank und Stephan, die sich knapp und punktgleich vor uns gedrängelt haben.
Der Möhnesee war dieses Jahr neu mit 1.00 in den Regattakalender aufgenommen worden, zeitgleich mit den 420ern, die schon seit Jahren an dem Termin die Landesmeisterschaft haben. Bei der Meldung wird sich manch einer die Augen gerieben haben, sind doch 40� Meldegeld für eine Talsperrenregatta eher überdurchschnittlich. Auf Anfrage beim WYD teilte man mir mit, man biete auch mehr als andere.
Die Erwartungen an die neue Regatta waren so natürlich hoch. Der erste Eindruck am Freitag abend bzw. am Samstag morgen war auch gut: Ein großes Clubgelände mit viel Stellfläche für Autos und Boote, schöne Gegend und Aussicht und herrliches Wetter mit viel Sonne und Wind. So konnten die Rennen auch pünktlich Samstag mittags beginnen. Der Wind übertraf die angekündigten 3-4 deutlich und bescherte uns zunächst zwei rasante Up-and-Down-Läufe, die sich dann doch ordentlich in den Armen bemerkbar machten. Danach wurde der Wind etwas leichter, aber auch wackeliger, es war für die nächsten Läufe etwas mehr Taktik als Kraft gefragt. Im letzten Lauf hat das bei uns nicht so toll geklappt, bei Frank und Stephan jedoch besser. Deshalb hatten wir beide nach Streicher abends die Plätze 1-2-1 auf dem Zettel.
Der Sonntag hätte also spannend werden können (es standen schließlich noch weitere 4 Läufe an). Leider hatte sich der Wind am Samstag komplett aufgepustet, und der See blieb glatt. Nach langem Warten wurde schließlich abgeschossen, und die Sieger wurden geehrt. Es gab für das erste Drittel immerhin schöne Taschen zu gewinnen. Für Verwunderung gesorgt haben aber die "Gutscheine" über 500� für die Sieger, die jedoch nur einzulösen waren beim Kauf eines ganzen Satzes Beilken-Segel. Nun ja ...
Und die weiteren Erwartungen? Man muss sagen, dass da wohl eher etwas Ernüchterung herrschte. Die große Dampferfahrt auf der Möhne mit Segleressen war nicht so der Knaller, mit dem man 470er-Segler begeistern kann. Mit weniger als Schrittgeschwingdigkeit sind wir zwei Stunden über den See getrieben, dazu gab es (zu wenig) labbrige Pommes und Curry-Wurst (und Salat und Hähnchenteile, nun gut). Die Getränke waren nicht frei, sondern wurden für den Preis von Goldstaub verkauft. Ein niedrigeres Startgeld und dafür ein paar einfache Würstchen vom Grill wären sicher besser angekommen.
Die sanitären Anlagen im Club wurden auch kritisiert, die waren nämlich dreckig und einfach zu klein für solch eine Horde Segler, die nach einem anstrengenden Tag vom Wasser kommen. Überhaupt sollte die Regattaleitung die Anzahl von ganzen 8 Wettfahrten an zwei Tagen nochmal überdenken, das hat eher IDM-Niveau. Andererseits ist ein einziges Sicherungs- und Tonnenlegerboot auf dem Wasser gerade bei viel Wind deutlich zu wenig, die Pausen zwischen den Rennen waren deshalb recht lang, und gekenterte Boote konnten eigentlich keine wirkliche Hilfe erwarten.
Fazit: deutlich verbesserungsfähig, war ja das erste Jahr ...
Kristof Doffing, GER 71 (27.04. 15:47)
Nachtrag (28.04. 18:30): Hendrik Ismar, der Wettfahrtleiter des WYD, teilt uns heute mit:
Konkret wurden in dem Mailwechsel zuvor folgende Vorwürfe an die die 470er genannt:
Am 11./12. Oktober stand mal wieder die Kehrausregatta in Haltern an. Ein absolutes Muss für jeden 470er Segler.
Also hielten wir das Wochenende direkt frei. Kleines Problem war es nur, dass wir seit Ende Mai nicht mehr auf dem 470er gesessen hatten. Und in Haltern sind immer viele gute Mannschaften zu erwarten. Deshalb trainierten wir noch mal am Wochenende vorher auf unserem Heimatsee.
Die Windvorhersage sah nicht sehr berauschend aus, aber dafür sollte es um so sonniger und wärmer werden, immerhin etwas. Also ging es gut gelaunt und mit Sonnencreme im Gepäck los. Als wir Samstag Morgen in Haltern ankamen, schien die Sonne vom strahlend blauem Himmel, und erstaunlicherweise wehte auch eine leichte Brise über den See. Schnell riggten wir das Boot auf und bezahlten im Meldebüro das Startgeld. Hier wurden wir sehr herzlich empfangen und mit frisch belegten Brötchen versorgt. Außerdem gab es für jedes Schiff zwei Nummern, die eine wurde auf den Slipwagen geklebt, die andere auf den Mast. Das ließ auf einen Slipwagenservice hoffen. Und tatsächlich, den gab es auch. Top Organisation! Ein Blick auf die Meldeliste verhieß eine hochrangige Besetzung und mit 20 Booten ein für Haltern eher kleineres Feld. Aber nicht Bange machen lassen, einfach lossegeln und das Beste geben.
Da der Wind tendenziell etwas stärker geworden war, konnte pünktlich um 14.00 Uhr gestartet werden. Anscheinend waren alle Segler etwas nervös, so dass der erste Start zu einem Gesamtrückruf führte. In der ersten Wettfahrt wehten nur 2 Bft, aber dafür recht konstant und ohne Löcher. So konnten wir die 2 Runden Up an Down mit Entzerrungstonne recht schnell absegeln. Bei auffrischenden 2-3 Bft wurden in der zweiten Wettfahrt 3 Runden gesegelt.
Mittlerweile war es 16.00 Uhr geworden und wir befürchteten ein baldiges Einsetzen der Abendflaute. Die Wettfahrtleitung setzte jedoch noch eine dritte Wettfahrt an, hatte aber auch die abnehmende Tendenz des Windes im Blick. Deshalb schickte sie uns nur 2 Runden über den See. Wie gut diese Entscheidung war, sollte sich zeigen. Im Laufe der Wettfahrt schlief der Wind immer mehr ein. Wir hatten noch Glück, kamen wir doch ohne Flautenloch als zweite ins Ziel. Die Boote hinter uns blieben hängen und kämpften sich mit dem letzten Hauch über die Linie.
Danach konnten wir uns noch mal richtig austoben, denn ohne Wind war der Weg zum Steg irre lang und mit paddeln ziemlich anstrengend. Da freuten wir uns doppelt über den hervorragenden Slipwagenservice. Das alles wurde nur noch dadurch getoppt, dass am Steg frisch gezapftes Bier verteilt wurde.
Frisch geduscht ging es an das traditionell reichhaltige und leckere Buffet. Dazu gab es Gegrilltes und nie leer werdende Gläser.
Die OK-Jollensegler hatten für eine Live-Band gesorgt, so dass der Abend bei Musik feucht fröhlich voranschritt.
Sonntag Morgen sollte eigentlich um 11.00 Uhr Start sein, doch es hielt sich hartnäckig Hochnebel über dem See. Deshalb fuhr zunächst nur die Wettfahrtleitung raus. Draußen bewegte sich aber ein Lüftchen, und die Wettfahrtleitung holte uns aufs Wasser. Leider hatte der Wettergott aber kein Einsehen. Wenn anfangs ein Hauch Wind vorhanden war, so wurde der See im Laufe der Zeit spiegelglatt. Um 12.30 Uhr entschied sich die Regattaleitung abzubrechen. Juchhu, wieder nach Hause paddeln. Naja, besser als gar kein Sport. Einige Schiffe hatten sogar Glück und wurden von der DLRG geschleppt.
Nach dem Verpacken konnten wir uns an einem üppigen Kuchenbuffet stärken. Um 14.30 Uhr war die Siegerehrung. Dadurch konnten alle recht früh abreisen, was für die weit angereisten Mannschaften angenehm war.
Man kann wieder nur ein dickes Lob an den SCST aussprechen. Die Wettfahrtleitung hat ihren Job wirklich gut gemacht. Sie hatte die richtige Nase für den Wind und Samstag schon 3 Wettfahrten durchgezogen. Deshalb war die Flaute am Sonntag nicht ganz so schlimm. An Land lief auch alles super. Der Bringservice der Slipwagen, super Essen und Freigetränke bis zum Abwinken. Eine wirklich lohnende Veranstaltung.
Markus und Nina Raulf
Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympischen 470er statt. Diese Regatta war organisatorisch Beiprogramm der gleichzeitig bei den Jollenseglern stattfindenden Internationalen Deutschen Meisterschaft der Finn Dinghies. Regattaleiter Peter Blum von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein erfahrenes Team konnten am Samstag bei unwirtlichem Wetter mit Dauerregen und 2-3 Windstärken aus West drei anspruchsvollen Wettfahrten durchführen. Am Sonntag konnten nochmals zwei Wettfahrten bei mässigem Ostwind, später abflauend, durchgeführt werden, sodass die Segler die schlechteste Wettfahrt streichen konnten.
Im Feld der 20 470er dominierte das Boot SUI-3 mit den Routiniers Lukas Erni (RCO) / Christian Sprecher (SCE). Mit den Plätzen 2/2/(3)/1/1 holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den neuen Wanderpokal in Empfang nehmen. Als beste Bodenseecrew nur einen Punkte zurück auf Platz 2 waren die Karrenbauers (YCRa) mit der tollen Serie (6)/1/2/2/2. Auf Gesamtrang 3 folgten Henrik Brodman / Christoph Zeiser vom SC Bodmann mit einem Laufsieg im ersten Lauf und 3/5/(6)/5. Auf dem 4. Rang klassierte sich die beste Damencrew Daniele Grathwohl (YCRa) / Sina Haas (SKF) mit den Einzelplatzierungen (9)/7/4/5/3.
Nach den Wettfahrten am Samstag wurde von den Jollenseglern wieder wie gewohnt reichlich aufgetischt. Zusammen mit den Finnseglern gab es üppig Fleischvariationen vom Grill, Salat und Gemüse. Als Highlight des Finnabschlußabends machten drei brasilianische Sambatänzerinnen bei heissen Rhythmen den Dauerregen vergessen und brachten nochmals Partystimmung ins Seglerzelt.
Bei der Preisverteilung war es dann endlich wieder trocken und jedes Boot bekam noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
(von Klaus Eiermann)
*Kurzfragebogen*
Bilder, Ergebnisse , ein Bericht des HSeV
*Kurzfragebogen*
Beim HSeV gibt es einen Bericht, Bilder gibt es beim SCWw: Klick , Klick
Niedersachsenmeisterschaft: Bilder und Ergebnisse
Es gewinnen Hoeffnagel / Oomens vor Thieme / Thieme und Raulf / Raulf.

Bericht über die IDM am Chiemsee von Steffi Rothweiler
Voller 'windiger' Erwartungen sind wir alle Anfang Oktober an den Chiemsee gezogen, um die diesjährige Deutsche Meisterschaft aller olympischen Klassen zu segeln. Doch schon an den zwei Tagen vor dem ersten Start war ausser minimalem Kräuseln auf dem schönen Chiemsee leider nichts zu sehen oder zu spüren. Und selbst dieses Kräuseln ist dann pünktlich zum Start der Regatta auch noch verschwunden...
Aber: Es war super schönes Wetter und auch landschaftlich ist die Gegend um den Chiemsee nicht zu verachten! Und da es der Regattaleitung
auch zu blöd war, den ganzen Tag nur tatenlos rumzusitzen, haben sie uns am zweiten Tag zu einer Tretbootregatta animiert. Das war ein riesiger Spaß für alle und die Siegermannschaft hat sogar einen Rundflug über den Chiemsee gewonnen! Und zur Belohnung und zur Stärkung danach gab es Freibier und Pizza für alle!
Am selben Abend wurde in Prien ein Segler-Oktoberfest organisiert. Mit allem was dazugehört: Händl und Brezn, Hau den Lucas, Schuhplattln, gebrannten Mandeln, einem Schiessstand, einer echten Wiesnband und einem Fingerhacklwettbewerb,
bei dem wir unseren allerstärksten Mann aufgestellt haben. Doch leider ist unser Mike gegen den späteren Sieger rausgeflogen (aber gut, der ist auch Starbootsegler und: Bayer, also praktisch mit dieser Disziplin aufgewachsen...). Auf alle Fälle war der Abend super.
Am nächsten morgen war der See mal wieder einem Spiegel gleich, und die Organisatoren sind kurz entschlossen mit uns in den Kletterpark! Am Nachmittag kam dann zu aller Überraschung noch ein bisschen Wind und wir sind zumindest alle mal rausgefahren. Doch als alle dann draußen waren, war der Spuk auch schon wieder vorbei.
Am Freitag kam dann zu Null Wind leider auch noch Dauerregen und so mussten die Aktivitäten nach drinnen verlegt werden. Aber der Aktionissmus der 470er Klasse blieb ungebremst und so fand halt das Fußballturnier im Bierzelt statt. Am Abend gab es ein schönes Buffet in unserem Club und sogar ein selbst gedichtetes Lied! Was so eine Flauteregatta nicht so alles hervorbringen kann....
Naja
und zu aller Erstaunen wurde dann am letzten Tag auch noch gesegelt! Und zwar nicht zu knapp. Auch wenn wir alle mal kurzfristig wegen akuter Erfrierungsängste das Land angesteuert haben, war es doch alles in allem ein schöner Segeltag mit 4 schönen Wettfahren, so dass wir schlussendlich doch noch unsere Meisterschaft zusammenbekommen haben! Gratulation noch mal unseren Deutschen Meistern Martin und Timo! Und einen riesigen Dank an die Veranstalter für eine unvergessliche Meisterschaft! Für den Wind konnten sie nichts, aber das was in ihren Händen lag haben sie wirklich perfekt organisiert!
Steffi
Bilder Teil 1 (KD), Bilder Teil 2 (Arno Fischer), weitere Bilder (Diverse)
(von Klaus Eiermann)
Am vergangenen Wochenende fand bei den Jollenseglern Reichenau der Unterseepokal für die Olympischen Bootsklassen 470er und Finn Dinghi statt. Die Jollensegler empfingen über 60 Boote aus verschiedenen Alpenländern zu dieser Ranglistenregatta. Konnten am Samstag noch 2 Wettfahrten gestartet werden, die dann aber wegen des zusammenfallenden Windes wieder abgebrochen werden mussten, war am Sonntag nur noch Warten auf Wind an Land angesagt. Die Stimmung unter den Seglern war trotz Windmangel bestens. Nach hervorragender Fischküche am Samstagabend sorgte die Reichenauer Nachwuchs Rock Band "Blue Nil" bis sp�t in die Nacht f�r Partystimmung, auch der Auftritt der ad hoc zusammengestellten 470er und Finn Rap&Blues Band war Spitze.
Wettfahrtleiter Christian Leonards beendete dann am Sonntag um 13h das Warten auf Wind und verteilte die Reichenauer Gem�sek�rbe vor der Heimreise an alle Teilnehmer.
Eine echte Sommerregatta erlebten die 21 470er die am Wochenende um die Z�lpicher Ziegel segeln wollten. Sonne satt! Der Wind war dagagen eher schwach und etwas drehig. Dennoch konnten bereits am Samstag 3 Wettfahren gesegelt werden. Dabei dominierten Frank Neuroth und Stephan Jung das Geschehen. Sie segelten souver�n 3 Tagessiege heraus. Doch der 2. Platz war eng umk�mpft. Punktgleich lagen Michael und Anke Becker vor Michael Hennes mit Annette Schulte. Nach dem Grillabend wurde bis tief in die Nacht gefeiert. So war f�r viele Segler die Flaute am Sonntag sehr willkommen. Es konnten keine weiteren L�ufe mehr gesegelt werden. Erst nach der Siegerehrung frischte der Wind - wie so oft - auf. Ergebnisse (mp)
Marlus Meilchen und Mike Justen konnten sich am Bostalsee bei Dauerregen und wechselnden Winden gegen die Umsteiger Matthias und Christian Karrenbauer durchsetzen. Es waren 12 Schiffe am Start. Einen ausf�hrlichen Bericht gibt es bald in der neuen e-INFO. (mp)
Saisonauftakt in Essen bei gutem Segelwetter. 26 Mannschaften haben 5 Wettfahrten absolviert mit zum Teil sehr wechselhaften Ergebnissen. Dennoch gewinnen schlie�lich Bart Peeters / Olivier Bakker (NED 8) souver�n vor Sven und Remy Oomens (NED 14) und Kristof Doffing / Jan Kaminski (GER 71). Ergebnis und viele Bilder
Zum Saisonauftakt hat Max Pleger ein Aufw�rmtraining in Z�lpich organisiert. Bei gutem Wetter und teilweise etwas ruppigem Wind haben 10 Mannschaften ihre Boote eingefahren und Man�ver ge�bt.
"Um die schnellen Boote zu man�vrieren, waren Akrobatik und Kondition n�tig." , hehe.

Mehr Bilder
Ein Bericht auf den Seiten des SCST und Bilder ...
Ergebnisse, Bilder vom Medalrace

Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympische Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Diese Regatta war organisatorisch der letzte Test vor der in Kürze bei den Jollenseglern stattfindenden Internationalen Deutschen Meisterschaft der Laser Klasse (Rot-Weiss Cup 2006).
Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein Team konnten am Samstag bei abflauender Bise mit 2-3 Windstärken aus Nordost zwei anspruchsvollen Wettfahrten durchführen. Am Sonntag ließ die anhaltende Flaute keine weitere Wettfahrt zu. Leider blieb die Teilnehmerzahl der Regatta hinter den Meldezahlen der Vorjahre zurück, da in beiden Klassen Parallelveranstaltungen stattfanden.
Im Feld der nur 13 470er dominierten wie im Vorjahr die einheimischen Routiniers Klaus Eiermann (JSR) und Robi Montau (KYC). Mit den Plätzen 1/2 holten Sie sich überlegen den Gesamtsieg und konnten den Wanderpokal endgültig mit nach Hause nehmen. Drei Punkte zurück waren gleich 3 Mannschaften punktgleich, so daß die bessere Einzelplatzierung für den Gesamtrang ausschlaggebend war. Mit Rang 5 im ersten Lauf und einem Laufsieg im 2. Lauf sicherte sich die Damencrew Runge/Runge vom StSC den zweiten Gesamtrang, gefolgt vom besten österreichischen Team Meister/Knapp vom SCTWV mit den Plätzen 2/4. Vierter wurde die Mannschaft Lampert/Bauer vom WHW mit den Plätzen 3/3.
Das größere Teilnehmerfeld mit 16 Booten stellte die Startgruppe der Finn Dinghis. (...) Nach den Wettfahrten am Samstag brannte das Jollensegler Land Team unter der Leitung von Michael Blum ein kulinarisches Feuerwerk ab. Den Regattateilnehmern wurde ein einzigartiges Galamenue offeriert, das als Highlight dieser Regatta in Erinnerung bleiben wird. Bei der Preisverteilung bekam jedes Boot noch eine reichhaltig gefüllte Reichenauer Gemüsekiste als Sachpreis mit nach Hause.
19./20. August - Herbstwettfahren Steinhude: Nahezu ein fester Termin in unserem Kalender sind die Herbstwettfahrten in Steinhude. Die Krautvorhersage von Miriam und der Wetterbericht ließen uns auf ein super Segelwochenende hoffen. Die übliche Anreise am Freitag Abend verschoben wir auf die Zeit nach dem Stau und trotzdem war alles wie jedes Jahr Familie Nolte und Alex kamen kurz vor uns an und erwarteten uns. Der Samstag morgen sah zunächst so aus, als hätten sich die Wetterfrösche geirrt und wir befürchteten doch ein Flautenwochenende. Nach einer kurzen Startverschiebung ging es dann doch auf die Regattabahn, wo der Wind auch stetig zunahm. Kaum war die erste Wettfahrt beendet zog eine Gewitterfront nach der nächsten, begleitet von Sturmböen und Regen über das Steinhuder Meer, so dass keine weiteren Wettfahrten am Samstag mehr möglich waren. Sonntag morgen erwartete uns ein Steinhuder Meer mit Sonnenschein und 4 Windstärken. Nach den unsicheren Windverhältnissen am Samstag segelten wir voller Motivation auf die Regattabahn und starteten zusammen mit Miriam und Martin noch vor dem Startschuss. Jetzt begann die Aufholjagd. Und bescherte und am Ende Punktgleichheit. Die nächsten beiden Wettfahrten würden also über das endgültige Ergebnis entscheiden. Gegen Ende der letzten Wettfahrt zogen dunkle Wolken auf, die uns noch antrieben möglichst schnell das Ziel und danach den Hafen zu erreichen. Das nächste Gewitter holte uns kurz nach dem Zieleinlauf ein und ließ uns und noch einige andere ein abschließendes Bad nehmen. Gegen 15 Uhr traten wir nach einer anstrengende aber schönen Regatta, bei der wir alle Wetterlagen bis auf Schnee und Hagel hatten, die Heimreise an.
Stephan Jung (GER-4853)
Es sollte eine der � von der Anzahl der Segler � größten Juniorenveranstaltungen seit langem, wenn nicht überhaupt, werden. Mit annähernd 130 Schiffen war klar, dass diese Juniorenweltmeisterschaft in Travemünde, ausgerichtet vom Lübecker Yacht- Club, alles bieten würde, was an seglerischem Talent im Juniorenbereich vorhanden war. Deutschland hatte als Gastgeberland mit der Anzahl eigener Juniorensegler ganz schön vorgelegt: Insgesamt waren es 24 Mannschaften, also ein noch größeres deutsches Team als letztes Jahr in Estland, noch mehr Chancen auf gute Platzierungen.
Wie allen bekannt wurde unsere Meisterschaft im Rahmen der Travemünder Woche veranstaltet und galt neben der Tornado- EM als �Segel- Special� der TraWo. Somit kam man als Segler während des Events vielleicht eher in Versuchung, Partyluft zu atmen, als es sonst bei solchen Meisterschaften � eher ganz allein an einem kleinen Örtchen gelegen � der Fall ist.
Die Veranstalter der Travemünder Woche schafften es sehr kurzfristig eine große Meisterschaft einer etablierten olympischen Bootsklasse auf die Beine zu stellen, die � u.a. durch den Passat-Abend als auch eine �Cocktail-Party� am Strand � positive Resonanz finden konnte.
Eines sei jedoch angemerkt.
Es gab hier und da ein paar kleinere Probleme auf dem Wasser: Auf Wind wurde teilweise � unnötigerweise - stundenlang gewartet, anstatt die Zeit an Land zu verbringen. Wenn Wind kam, konnte man sich vor dem Start zur Wettfahrt allzu ausreichend einsegeln und bei der Möglichkeit eines Gewitters wurden alle Segler in den Hafen geschickt. Jemand hat mal gesagt: � Die 470er Bootsklasse ist eine junge, dynamische, sportliche. Die Segler sind jung, dynamisch, sportlich, tragen die Verantwortung für sich selbst, sie sind Leistungssportler. Wie kann sich solch eine Klasse vor anderen - wie bspw. der 49er- Klasse - behaupten, wenn bei einem kleinen Gewitter alle in den Hafen müssen?!� Viele andere stimmten ihm zu.
Ein paar statistische Werte: Es wurden insgesamt 8 Qualifying � Rennen gesegelt, ein Medal- Race bzw. Finalrennen kam hinzu. Nach einem hochspannenden Medal- Race (direkt am Strand vor dem Hotel �Maritim� mit zahlreichen neugierigen und segelinteressierten Zuschauern), bei dem die Ergebnisse mit 1,5 multipliziert wurden, sah das Ergebnis wie folgt aus:
Die Deutschen konnten mit 5 Mannschaften unter den ersten 20 Seglern zeigen, dass sich seit 2004 eine Menge im Juniorenbereich getan hat und dass auch nächstes Jahr mit deutschen Mitstreitern um die Medaillenplätze in jedem Fall zu rechnen ist. Die ersten 3 deutschen Frauenmannschaften belegten in der getrennten Wertung von insgesamt 29 Damen- Crews den 5. (Lydia Koppin, Livia Bischoff-Everding), 8. (Annina Wagner, Marlene Steinherr) und den 15. Platz (Wibke Wriggers, Stefanie Kayser).
Im Namen des �Juniors Team� Germany möchte ich mich bei den Veranstaltern und allen Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung bedanken. Es konnten faire Wettfahrten gesegelt werden, die Organisation an Land (Anmeldung, Rahmenveranstaltungen, Gutscheine, etc.) war hervorragend; es konnte � aus Deutscher Sicht � gut platziert werden. Glückwunsch den Gewinnern, Glückwunsch allen Teilnehmern, viel Spaß im nächsten Jahr.
Bilder, Ergebnisse, Pressebericht der TraWo. Noch mehr Bilder
Bericht von Jörg Waterkamp
Vier Tage waren vorgesehen, gesegelt werden konnte nur an den ersten beiden. Zunächst gab es eine unerwartete, intensive Vermessung, doch sollte den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden vor der JoWM ihre Boote regelkonform zu haben. Wie immer dabei gab es einiges Gemurre, doch ging schließlich alles friedlich über die Bühne, wenn auch noch Nachvermessungen am ersten Abend notwendig wurden.
Die ersten drei Läufe am Donnerstag sahen Wind zwischen 5 Bft und je länger der Tag dauerte dann 3 Bft bei mäßiger Welle, die noch vom Vortag stand. Es bildete sich schnell eine Spitzengruppe von vier bis fünf Mannschaften, am Abend führten Nils Schröder und Jens Steinborn. Der zweite Tag war heftiger. Der Wind hatte deutlich zugelegt, im zweiten Lauf gab es auch noch einige derbe Siebener-Böen. Aber alle Mannschaften kamen ganz gut damit zurecht und es gab auch nur ganz wenige Kenterungen. Die gleichen Teams, wie am Vortag lagen vorn, nur rückten einige andere noch auf. Schwierig wurde es nur mit den bisher Führenden. In einer nicht recht eindeutigen Situation gab es einen Crash mit erheblicher Bootsbeschädigung. Dass sie ein Leck im Schiff hatten, merkten sie aber erst nach einer ganzen Weile. Sie segelten diesen ersten Lauf des Tages noch zu Ende und mussten dann aufgeben. Zu der Protestverhandlung fanden sich keine Zeugen, die die Situation völlig eindeutig hätten darlegen können. So wurde zu ihren Gunsten nach der Lee/Luv-Regelung schließlich entschieden, und mit den Wiedergutmachungspunkten rutschten sie auf den zweiten Platz. Jetzt waren Jens Lehmann und Peter Bartmann ganz knapp mit 0,6 Punkten vorn. Der Samstag brachte dann keine Veränderung mehr, nach zweistündigem Treiben in der Flaute ging es wieder in den Hafen. Es hatte morgens schon nach ganz wenig Wind ausgesehen, aber dann kam doch ein Hauch mit 1 bis 2 Bft. Als die Flotte draußen war, gab es den großen Dreher und dann ging nichts mehr. Also auch keine Vorentscheidung, nun kam es auf den einen Finallauf am Sonntag an. Das ist für uns ja etwas Neues. Die Bahn ich recht kurz, es soll nur 15 bis 30 Minuten einUp and Down-Kurs gesegelt werden. Dann gibt es das Direct-Judging auf dem Wasser wie beim Match-Race. Natürlich gelten die Grundregeln aber ein paar Änderungen gibt es doch und das muss erst einmal verinnerlicht werden. Da doppelte Punkte vergeben werden, muss auch jeder sehr genau überlegen, wie er sich taktisch einstellen will. Die ersten beiden Teams trennte ja nicht einmal ein ganzer Punkt. Würden die sich jetzt beharken, konnte durchaus noch der Dritte und Vierte nach vorne kommen.
Nun, es wurde alles nichts. Zwei zusätzliche Schiedsrichter waren angereist, nicht nur sie warteten vergeblich. Der ausgehängte Seewetterbericht war handschriftlich vom Hafenmeister korrigiert worden: Böen bis 10 Bft. möglich. So viel wurde es zwar nicht, aber es war absolut nicht segelbar. Also standen die Sieger schon nach dem Ergebnis der ersten beiden Tage fest. Siegerehrung und ab nach Hause, im Rundfunk wurde vor umstürzenden Bäumen in Mecklenburg - Vorpommern gewarnt. Freitag gab es noch en Klassenabend. Er war nicht recht stimmungsvoll, auch weil wir sehr schnell aus dem Speisesaal des Seglerheims hinauskomplimentiert wurden. Das Bierfass konnte auch nicht angezapft werden, weil sich keine Zapfanlage auftreiben ließ. Aber gute Entscheidungen sind getroffen worden. Mit Eric Heil gibt es einen neuen Jugendsprecher, nachdem Ivo Böttcher ja aus der Klasse ausgestiegen ist. Und ein neuer Jugendwart konnte auch gefunden werden. Zunächst � bis zur Wahl im Herbst � kommissarisch wird Alexander Türk dieses Amt übernehmen. Die erste Aufgabe ist schon mal die Teamleitung bei der JoEM in Tavira.
Nach einiger Zeit (6 Wochen) seglerischer Enthaltsamkeit sollte unsere nächste Regatta am Rursee sein. Durch die Nähe des Rursees fuhren wir später als sonst üblich los. Bewaffnet mit einem Straßenatlas in dem noch Straßen eingezeichnet waren, die es nicht mehr gibt genossen wir die schönen Strassen auf dem Weg zum Rursee. Nach über zwei Stunden Fahrt erreichten wir dann den Aachener Boots Club. Dank der Teilnahme von drei belgischen Mannschaften starteten genug Teilnehmer für eine Ranglistenregatta. Bei etwas flauen aber noch segelbaren Winden wurden Samstags zwei Läufe und Sonntags noch ein Lauf gesegelt. Samstag Abend sorgten die Regattaorganisatoren für das eine oder andere Schmunzeln bei den Seglern. Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren gab es beim Essen 470er- und Piraten-Portionen.
Stephan Jung (GER-4853)
Am Masters-Cup auf der Krombachtalsperre segelten 22 470er um Ranglistenpunkte. Darunter 11 Mannschaften deren Crewalter einer der 3 Masters-Wertungen entsprach.
Samstag herrschte kräftiger Wind vor, der für zahlreiche Kenterungen und schnelles Segeln sorgte. Dank des kräftigen Windes konnten 3 Wettfahrten gesegelt werden. Abends wurden die Segler - wie immer an der Krombach - bestens mit Forellen und Getränken versorgt. Am Sonntag stand eine letzte Wettfahrt bei ebenfalls guten Bedingungen an.
Gesamtsieger und Gewinner der Masters-Wertung sind Martin Nolte und Miriam van der Hout-Nolte.
Bei den Apprentice-Masters setzten sich Kristof Doffing und Jan Kaminski mit einem 2. Platz in der Gesamtwertung durch. Die Grandmasters-Wertung ging an Walter und Norbert Weißmann.
Zum Konstanzer Auftakt fanden sich 21 470er aus Deutschland und der Schweiz, sowie ein Dutzend FDs ein. Bei strahlendem Sonnenschein und schwachem Wind wurde pünktlich gestartet. Im ersten Lauf hatten die Lokalmatadoren Eiermann/Montau die Nase vorn.
Im Anschluß schlief der Wind ein und drehte stark. Nach einer guten Stunde wurden die Ausläufer des angekündigten Gewitters jedoch spürbar und es konnten noch zwei weitere Läufe gesegelt werden. Mit einem 4., einem 1. und einem 2. Platz setzte sich das Team Follmann/Lutz an die Spitze.
Zum Abendessen gab es reichlich Chili con carne und heftige Regenfälle.
Der Sonntag begann mit Nieselregen und Flaute. Daher ging es erst nach 2 Stündiger Startverschiebung gegen 11 Uhr auf den Bodensee. Dieser Lauf war von Windlöchern und -drehern geprägt. Nachdem der zweite Spigang sich zur Kreuz veränderte brach die souveräne Wettfahrtleitung die Regatta ab. Damit gewannen die deutschen Segler Follmann/Lutz vor den schweizer Teams Erismann/Bermejo und Gregorini/Siegfried.
Bilder , mehr Bilder , noch mehr Bilder und die Ergebnisse
Der dieses Jahr zögerliche Saisonanfang lockte doch tatsächlich dreizehn 470er an den Baldeneysee: Unser Trainer Dietmar erwartete selbst die zu spät gekommenen bei fast frühlingshaftem Wetter und herrlichen 10-12kn aus Ost mit Motorboot und guter Laune.
Zu Beginn ließ er uns auf dem See up and down warmsegeln, anschließend bei Starts mit kuzer Kreuz und Spi-Gang ein bischen Manövertraining und Koordination zum Erwachen aus der Winterstarre. Da die Leistungsniveaus der einzelnen Crews doch etwas streuten, hatte er viel Gelegenheit, das Mobo auszufahren. Irgendwie konnte er doch jeden auf dem Wasser ein Stück begleiten und so auch ganz spezifisch ein paar Tipps geben. Das muntere Treiben hatte dann leider ein vorzeitiges Ende, da der Splint der Lenkerwelle den Beanspruchungen nicht ganz gewachsen war... Also war die weiterführende Übung Motoboot-Schleppen.
Ein paar nutzten dann noch das herrliche Wetter bis der Sonne der Untergang drohte.
Die wirklich warmen Duschen, Tee und Kuchen führten dann zu einer entspannten Nachbesprechung, die irgendwie nicht enden wollte. Zum Glück, denn so hatten Birgit und Rüdiger noch Zeit, die Tücken der Technik auszubügeln, die fast ihre erstklassige Versorgung vernichtet hätte. So bekamen dann noch alle ihre Nudeln ab- die allerdings in Rüdiger Augen nur als Spätzle hätten auf den Teller wandern dürfen- wem dann wieder zu warm wurde, der konnte noch mal beim Eis zuschlagen.
Die Nacht war warm und ruhig, das Frühstück lang und ausgiebig und die Motivation, am Sonntag bei umlaufenden Winden der Stärke 0,01 bis 0,8 bft auf das Wasser zu gehen, sehr gering. So trimmten wir unter Dietmars Augen die letzten S-Schläge aus unseren Masten oder frischten die Trimmprotokolle auf. Die Weitgereisten machten sich dann so ca. um 15 Uhr wieder auf die Reifen, was die Anderen noch für Schandtaten getrieben haben, entzieht sich leider unserer Kenntnis...
Es war ein gelungenes Training, genau das Richtige zum Saisonstart. Hiermit sei es weiterempfohlen.
Vielen Dank an Birgit, Rüdiger und Dietmar für die Mühe und Gastfreundschaft...
Bis bald auf der Bahn, Petra und Christian GER-4839
Die NRW-Landesmeisterschaften für die olympischen 470er- und OK-Jollen wurden bei nur leichten Winden am Wochenende auf dem Halterner See ausgetragen. Segler aus ganz Deutschland kamen um die Kehraus-Regatta zu segeln. Vier Belgier und zwei Segler aus den Niederlanden machten das Feld wieder international. mehr ...
(von Friedrich Gebert):
Der Düsseldorfer Yacht Club hat in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet. In Medemblik sind 59 470er aus sieben Nationen gestartet. Bei herbstlichen Temperaturen und guten vier Windstärken sind an drei Tagen neun Wettfahrten gesegelt worden. Bei täglich wechselnden Bedingungen setzten sich Luke Patience und Chris Grube aus England eindrucksvoll gegen die Konkurrenz durch. Die nächsten Plätze wurden wie folgt belegt:
Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle an das beste Deutsche Team und somit eigentlichen Deutschen Meister 2005, Lucas und Heiko. Die IDM war ein sehr schöner Saisonabschluss. Nicht zuletzt weil der Düsseldorfer Yacht Club an Land und ihre holländische Wettfahrtleitung auf dem Wasser eine sehr gute Organisation incl. des großen Rahmenprogramms leistete.
Neu-Einsteigerteam Nico Köhler und Jannik Fritz vom HYC gewinnen die internationale Kehraus- Regatta beim SLSV in Steinhude: Am Samstag gingen 10 470er, sowie Fd`s und Finns bei leichtem Wind aus westlicher Richtung an den Start. Die erste Wettfahrt konnten wir für uns entscheiden. Die zweite Wettfahrt wurde korrekterweiser wegen drehender Winde abgebrochen und nach einiger Zeit Flaute neu gestartet. Erstaunlicherweise hielt der Wind bis Ende der Wettfahrt durch, die diesmal Nico und Jannik vor Neele und Catrin gewannen. Am Sonntag morgen war totale Windstille. Eine günstige Gelegenheit, sich vor der Deutschen noch mal der Materialpflege zu widmen. Gegen Mittag sollte es neue Chancen, vor allem für die punktgleichen Teams der Plätze 5-8 geben, die jedoch auf dem zweiten Schenkel vom ersten Dreieck mit dem Wind versiegten. Es blieb somit bei zwei Wettfahrten.
(Miriam GER 4940)
Beim
2. Internationalen BMW-TirouxWaldmüller Cup konnten die 470er und Finns wegen nahezu Windstille mit nur einzelnen Böen am Samstag keine Wettfahrten aussegeln, ein Wettfahrtversuch der 470er musste wegen völlig irregulären Bedingungen abgebrochen werden. In beiden Klassen hatten sich Spitzensegler angemeldet mehr ...
Einheimische Jollensegler beim Unterseepokal auf dem Podest: Am Wochenende fand vor der Insel Reichenau der Unterseepokal für die olympische Klassen 470er und Finn Dinghi statt. Regattaleiter Christian Leonards von den veranstaltenden Jollenseglern Reichenau und sein Team konnten 4 Dreieckswettfahrten durchführen.
Nach einer Wettfahrt am Samstag bei schönem Trapezwind mit 3 Windstärken aus Südost, kamen die Segler am Sonntag mit 3 weiteren anspruchsvollen Wettfahrten bei Südwestwind um 3 Bft auf Ihre Kosten.
Im Feld der 22 470er war es bis zur letzten Wettfahrt spannend. Vor der vierten Wettfahrt hatten noch 5 Mannschaften die Chance auf den Gesamtsieg, da bei vier Wettfahrten im Gegensatz zu den Finns ein Streichresultat mit eingerechnet wurde. Die Routiniers Klaus Eiermann (JSR) und Robert Montau (KYC) zeigten Nervenstärke und fuhren nach den Plätzen 1/(7)/4 im letzten Lauf auf Platz 2 was schliesslich zum Gesamtsieg reichte. Gesamtrang zwei belegten Höss/Höss vom Yacht Club Bregenz (12)/1/3/4,
Rang drei holten sich Meister/Knapp vom SCTWV mit den Plätzen 6/2/(7)/1 ebenso aus Österreich. Vierter wurde der Schweizer Olympiateilnehmer von Athen 2004, Lukas Erni/Knuchel 5/4/1/(9) und auf den fünften Rang kam die Mannschaft mit der weitesten Anreise, die Tschechen Kamil/Zdenek 2/(5)/5/3.
Bei der Preisverteilung bedankten sich die Segler nochmals für die Gastfreundschaft der Jollensegler und ganz besonders für die hervorragende Verpflegung durch das Jollensegler Land Team um Michael Blum.
Spannend war das Wochenende am Dümmer. Schon in der Woche vorher begann ein kleiner Meldekrimi. Bis zuletzt war es kanpp, doch dann stellte sich heraus, daß ein Team bei den 420ern gemeldet hatte. Dank der Arbeit von Sabrina und Miriam war die Rangliste also gesichert! Doch auch auf dem Wasser war es spannend. Die letzte Wettfahrt entschied wer auf die Plätze 1 bis 3 fuhr. Schließlich machten Neele und Catrin das Rennen und gewannen punktgleich vor Lennart und Henning eine Glasenuhr.
(Max Pleger)
Heiß...
...und sommerlich war es auch in diesem Jahr in Giessen zur Lahntal-Regatta.
Wechselnde Winde, sowohl in der Richtung als auch in der Stärke, mischten die Plätze durcheinander. Nerven behalten war angesagt. Wer zwischenzeitlich mal Letzter war konnte noch nach vorne gelangen. Selbst unser Nova-Team war etwas irritiert. Ein neuer Satz Segel ließ sich hier einfach nicht testen. Der Samstag ging nach drei Wettfahrten mit Baden, Grillen, Guter Laune, Geselligkeit und die Negerkuß- Wurfmaschine dahin.
Am Sonntag ließ der Wind bis zur letzten Startmöglichkeit auf sich warten, so dass Zeit zum Baden, Kuchen essen und relaxen, und für die Kids zum kentern üben war.
Zur Siegerehrung:
Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung!
(Miriam GER 4940)
von Hannelore Beer:
Nachdem Julia Hamacher als jüngste Teilnehmerin der �deutschen Equipe� über die Masters 2005 am Thuner See in der letzten Info geschrieben hatte, von mir der �Grand Dame� (vielleicht besser der alten Schachtel) des Feldes, auch noch eine Nachbetrachtung.
Also Anfang Juni begann mein Steuermann mit einer Flasche Autopolitur unser Schiff zu bearbeiten. Großes mußte bevorstehen. Einige Tage später beobachtete ich weitere Geschäftigkeit. Ich merkte bald, unsere bisherige Urlaubsplanung war für die Katz. Es sollten nun die Masters am Thuner See sein. Als der Campingplatz wegen Überfüllung absagte keimte noch etwas Hoffnung auf, aber vergeblich.. Nun gut, ich ergab mich in mein Schicksal, setzte mich an den Computer und befragte meinen Reiseplaner nach den optimalsten Weg. Und schon wieder erstaunte mich mein Steuermann! �Gib mal als Zwischenstation Warnemünde ein�. Wir fuhren von Zwickau nicht nach Süden in die Schweiz, sondern erst mal 500 km nach Norden. Im Nachgang betrachtet war es in Warnemünde sehr schön. Man trifft 470er Segler, und Übernachtung und Verpflegung in der Sportschule sind gut und preiswert. Ich wäre auch in Warnemünde geblieben aber mein Steuermann��wollte in einem Ritt von Warnemünde nach Thun. Zum Glück gab es in der Nähe von Hannover heftige Gewitter und sintflutartigen Regen. Es wurde übernachtet. Am nächsten Tag kamen wir bei brütender Hitze in Thun an, ein nochmaliger Versuch am Campingplatz - nichts ! Schließlich fanden wir zwischen Yachtclub und Campingplatz einen schönen Parkplatz für 4 Franken/Tag. Die Schweizer Masters fanden das aber nicht so gut und sprachen nochmals mit der Clubleitung doch das Clubgelände für Wohnmobile freizugeben. Die Bedenken der Clubleitung, dass die Bewohner des nebenanbefindlichen Altersheim durch �Nachtlärm� gestört werden könnten zerstreuten sie mit dem Argument, dass der nächste Lebensabschnitt der Grand Masters ja genau das Altersheim wäre und somit das notwendige Verständnis vorhanden sei. Das Argument zog.
Wir fuhren die �Vorregatta� am Sonnabend und Sonntag mit und staunten (Julia hatte es schon beschrieben) über die Windverhältnisse. Montag war frei, jeder konnte sich noch in der Gegend umsehen. Die deutsche �Prominenz� (Schneider/Thieme) fuhren mit dem Auto nach Grindelwald um sich Eiger, Mönch und Jungfrau anzusehen. Heimlich hatte ich gehofft, sie nehmen uns mit. Ich hatte es nämlich geahnt, mein Steuermann wollte auch dahin, aber mit dem Fahrrad. Gute 90 km Strecke und über 1000 Höhenmeter. Es war natürlich ein voller Erfolg, Als wir oben waren verdeckten Wolken die Berge, nichts war zu sehen. Dafür haben wir wahrscheinlich den Grund für die 180 Grad Winddrehung auf dem See �gespürt�. Am Vormittag sind wir den Anstieg nach Grindelwald bei Gegenwind gefahren und auf der Rückfahrt am Nachmittag gab es einen starken Wind umgekehrt. Nur wann und warum er umkippt war nicht auszumachen.Auf jeden Fall begann die Regatta mit richtigen Wind. Nicht zuwenig und nicht zuviel, genau richtig für 145 kg Mannschaftsgewicht. Einige Mannschaften lochten um. Statt 101cm wurde 98 cm Mastfall gefahren. Der �Herdentrieb� erfaßte auch meinen Steuermann. Trotz meiner Warnung, dass der Wind garantiert weniger würde wurde der Mastfall etwas verringert. Es kam wie es kommen mußte, die Klemme am Mast hielt das zweite Ende der Fockübersetzung nicht mehr fest, es rutschte durch. Wir fuhren ans Ufer, ich stieg an einer Kaimauer aus und hielt das Schiff, während der Steuermann kopfunter versuchte das Seil irgendwie festzubekommen. Ich hatte große Mühe das Schiff festzuhalten, es wurde von der auf die Kaimauer auftreffenden Welle hin-und hergeschleudert. Nach einer unendlichen Zeit kam mein Steuermann hoch. Es half kein Knoten, nichts, die Fock ließ sich nicht mehr durchsetzen und der sonst so wetterfeste Skipper sah recht blass um die Nase aus. Die ersten drei Wettfahrten DNS. Das hob die Stimmung. Währenddessen zeigten Schneider/Thieme ihre Ambitionen auf den Sieg an. Erster und zweiter Lauf Platz 1, dritter Lauf Frühstart, vierter Lauf wieder Platz 1. Wenn da kein weiterer Frühstart oder ähnliches passierte war die Sache klar. Aber frei nach Murphy, es passiert was nicht passieren darf, ein weiterer Frühstart und ein verpatzter Lauf. Obwohl die beiden von allen Teilnehmern mit vier ersten Plätzen, die meisten Läufe gewannen reichte es am Ende �nur� zu Platz vier in der Gesamtwertung. Ich glaube der 21. Platz im neunten Lauf war den Nerven geschuldet. An unseren Platzierungen hatten die Nerven weniger Schuld. Da war eher das Können ausschlaggebend. Besonders bei den langen Vorwindkursen, bei wenig Wind, den optimalen Kurs zu finden, fiel uns recht schwer. Alles was wir auf der Kreuz mühsam erarbeitet hatten, liessen wir auf dem Vorwindkurs wieder liegen. Naja, und dann waren noch die Start�s. Frühstart keine Frage, eher Spätstart. Nicht das wir Angst vor einem Kratzer an unserm 25-jährigen Schiff gehabt hätten, aber über 40 Boote auf der Startlinie (wo häufig noch eine Seite bevorteilt war) sind doch andere Bedingungen als bei den üblichen Talsperrenrennen. Dennoch konnten wir uns von Lauf zu Lauf verbessern, es kam schon der Gedanke auf, nächstes Jahr zu den Masters nach Griechenland zu fahren.
Unseren Urlaubsplan �umzuhauen� haben wir nicht bereut, der Thuner Yachtclub hat eine sehr schöne Masters mit hervorragedem Beiprogramm organisiert. Ergänzen möchte ich noch Julias Bericht zum Küsschen-Kontest der Franzosen. Es waren nicht nur Franzosen, auch deutsche Segler waren beteiligt. �Meiner� hat sich aber nicht getraut, ich bin der festen Überzeugung er hatte Angst vorm Spibaum !
Da wir noch einige Tage Urlaub hatten verliessen wir als Letzte den Club und wollten noch etwas in die Berge fahren. Nach einigen Kilometern kam uns ein Berliner Wohnmobil mit einem 470er auf dem Hänger entgegen. Na sowas !
Hannelore Beer
Auftaktregatta des Jahres in Essen wieder ein voller Erfolg. Fangen wir doch erst mal mit den Rahmenbedingungen an. Die am 19.03.-20.03.05 stattfindende Auftaktregatta am BSW hätte beinahe ausfallen müssen. Der Grund: Die sprichwörtliche Schneeschmelze in den Bergen ließ die Talsperre stark anschwellen, so dass eine Seesperrung kurz bevor stand. Doch zum Glück blieb der Pegel unter der kritischen Grenze! Dies jedoch nur, da die Talsperre stark geöffnet wurde und sich somit eine relativ starke Strömung entlang der Außenkurve des Sees bildete.
Mit 18 Schiffen ein recht guter Start in die Saison wie ich finde. Jedoch war am Samstag nicht an Segeln zu denken, da absolute Windstille herrschte. Das gute Wetter mit frühlingshaften Temperaturen machte das Warten auf Wind erträglicher, doch der See blieb spiegelglatt. Die Wettfahrtleitung entschied sich für Startverschiebung an Land, welches sich für richtig erwies, da an diesem Tag kein Wind mehr kommen sollte. Bis auf ein besonders trainingswütiges Team blieben alle anderen Boote an diesem Tag am Land. Am Abend gab es dann noch Abendessen im WSB. Die Verpflegung während des gesamten Wochenendes war echt Spitze.
Am Sonntag war für 10.00 Uhr der Start angesetzt und diesmal ließ der Wind uns nicht in Stich. Es herrschten gute 2-3 Bft. während der drei Wettfahrten. Im 1.Lauf segelten nach gutem Start als 5. durchs Ziel. Im 2. und 3. Lauf wurden wir sogar jeweils 4. Überraschend gut für uns, da Christopher und ich unsere erste Regatta zusammen segelten. Wir hatten am Freitag zuvor für eineinhalb Stunden trainiert, wobei Christopher noch bis letzte Saison Steuermann war und noch keinerlei Erfahrung als Vorschoter hatte. Am Sonntag Nachmittag standen die Ergebnisse fest: Ohne jeden Fehler und mit einer Serie von drei 1. Plätzen sicherten sich die Niederländer Bart Peeters/Oliver Bakker souver�än den 1. Platz gefolgt von Daniel Nixdorf/Holger Blumenkamp. Wir schafften es insgesamt auf den 3. Platz, mehr als wir uns erträumt hatte!
Jens Opalka/Christopher Gelsdorf